Me and You
  ♥Gedanken eines 14-jährigen Mädchens♥
 

(Gedanken eines 14-jährigen Mädchens)

Ich sitze in meinem Zimmer,

bin traurig,

schaue mich um,

sehe die Schere.

Sie glänzt im Licht meiner Schreibtischlampe.

Ich nehme sie in die Hand,

fahre mit meinem Daumen über die Klinge.

Ich denke über mein Leben nach

Und welchen Sinn es überhaupt noch hat,

ob es jemals einen Sinn hatte?

Mir kommen meine Freunde in den Sinn.

Sie würden mich nicht vermissen.

Keiner würde das.

Warum erschafft Gott Leben,

wenn es einem dann so scheiße geht?

Man nicht mehr Leben will?

Kann man das eigentlich noch Leben nennen?

Ist es nicht viel mehr Dahinvergetieren?

Egal was es ist,

es ist in jedem Fall sinnlos.

Existiere ich noch?

Der Tod und was danach kommt, wär bestimmt viel schöner.

Warum werden einem immer Leute die man liebt genommen?

Wieso sind manche Städte so weit voneinander entfernt?

Wer ist Schuld an allem Leid?

Gott?

Der Staat?

Ich?

Mir ist egal, wer die Schuld auf sich nehmen sollte,

das einzige was ich will ist Liebe…

Aber man wird Tag für Tag davon abgehalten sie auszuleben…

Ich bin grade mal 14 Jahre alt,

aber ich fühle mich wie 80 oder älter.

Wär ich mal lieber 80,

dann hätte ich diese Probleme mit meinem Freund

Und mit dem was meine Eltern dazu sagen.

All das geht mir jetzt durch denn Kopf,

wenn ich die Schere in der Hand habe und sie anstarre.

Und je länger ich über alles nachdenke,

desto schmerzfüllter werde ich.

Ich will nur allein sein.

Und ich bin allein,

habe die Schere in der Hand

und setze sie an meinen Arm.

Ich drück zu,

ritz mir in die Haut.

Der Schmerz tut gut,

ich spüre keine innerliche Gefühle mehr.

Nur noch den Schmerz meines Armes.

Wieder setze ich die Schere an.

Wieder ritze ich hinein,

diesmal stärker.

Es blutet.

Das Blut zu sehen tröstet mich,

es löst eine innere Zufriedenheit in mir aus,

Mir wird warm.

Die Stelle an der es blutet brennt,

brennt wie Feuer.

Jetzt setze ich die Schere direkt an die Ader an,

drücke zu,

aber lass wieder los.

Ich bringe es nicht über mich.

Und jetzt geht´s mir noch schlechter als vorher,

verabscheue mich, für das was ich getan habe.

Ich wollte es doch nicht wieder tun,

aber ich habe wieder einmal versagt,

meinen Willen quasi gegen meinen Willen gebrochen…




 
 
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